BIO-EIER PRODUZENTEN

Ökologische Eier werden von Hennen gelegt, die sich das ganze Jahr über in einem Auslauf im Freien frei bewegen können. Der Auslauf muss von Gras oder anderer Vegetation bedeckt sein, er muss windgeschützt sein und eine Bepflanzung in Form von Bäumen und Büschen aufweisen. Im Hühnerstall muss mindestens ein Drittel der Fläche mit Sand, Stroh, Holzspänen oder Torf bedeckt sein, sodass die Hennen scharren und sich durch Staubbaden sauber halten können. Zudem gilt die Auflage, dass die Hennen Zugang zu Sitzstangen und Legenestern haben müssen. Der Stall muss viel natürliches Tageslicht bieten.

Bio Hennen sind zufriedene Hennen

Christian Thomsen hat sich entschieden, seinen Hof ökologisch zu bewirtschaften, weil dies Wohlbefinden und Freiheit für Tier und Mensch bedeutet. Und er kann es sowohl hören als auch spüren, wenn sich die Hennen wohlfühlen und zufrieden sind.

„Ich schaue oft nach unseren Hühnern und ich kann ganz deutlich hören, ob es ihnen gut geht. Man kann es an ihrer Musik hören. Ja, so nenne ich das also…“ Diese Worte stammen von Landwirt Christian Thomsen, der zusammen mit seinem Vater den Hof Terkelsig Æg bei Hynding in Südjütland betreibt. Es handelt sich um einen Biohof mit 24.000 Legehennen.

Zufriedene Hühner machen glücklich

Christian ist auf dem Hof in Südjütland aufgewachsen. Seine Eltern leben immer noch auf dem Hof, während Christian im eigenen Haus nur 100 Meter entfernt wohnt. Da Christian schon immer Hühner im Garten hatte, war es naheliegend, sein Hobby zum Beruf zu machen und  auf Legehennen im großen Stil umzustellen.

Als Anhänger der Freilandhaltung stand von Anfang an fest, dass die Hennen die Möglichkeit haben sollten, ins Freie zu gelangen. Hinzu kam die steigende Nachfrage nach Bio Produkten so dass man sich für ökologische Bewirtschaftung entschied.

Heute ist offensichtlich, dass Christian mit seiner Arbeit sehr zufrieden ist. Und das Wohlbefinden der Tiere färbt auch auf seine eigene Stimmung ab.

„Wenn ich unsere Hühner am Vormittag in den Auslauf lasse, stürmen sie regelrecht nach draußen, und das freut mich sehr. Wenn gutes Hühnerwetter ohne Wind und mit nur wenig Sonne ist, kann man deutlich spüren, dass unsere Hennen gern im Freien sind. Und mir gefällt einfach der Gedanke, dass unsere Hühner nach draußen kommen“, sagt Christian.

Die Umstellung auf ökologische Bewirtschaftung ist ein langwieriger Prozess

In Verbindung mit einem gleitenden Generationswechsel hat Christian zusammen mit seinem Vater entschieden, den Betrieb auf dem Hof auf ökologische Eierproduktion umzustellen. Es sei ein längerer Prozess gewesen, diese Entscheidung umzusetzen, berichtet er:

„Der Hühnerstall war 2014 fertiggestellt, die Planung und Umsetzung dauerten aber tatsächlich vier Jahre. Es ist also Geduld notwendig. Man muss es wirklich wollen!

Vom Stall aus haben die Hennen Zugang zu einem großen Außenbereich, der u. a. mit Weiden bepflanzt ist.“

„Er ähnelt etwas einem Wald oder einer Plantage und bietet den Hennen gute Möglichkeiten, Zuflucht zu suchen“, erzählt Christian, der viel Zeit mit seinen Tiere verwendet um u.a. des verhalten zu erforschen.

Jede Nacht bekommen die Hennen acht Stunden Schlaf in vollständiger Dunkelheit im Stall und am Morgen werden sie durch den natürlichen Lichteinfall von außen, kombiniert mit einer langsam heller werdenden Beleuchtung geweckt.

Wohlbefinden und Freiheit an einem geschäftigen Arbeitstag

Der Arbeitstag beginnt normalerweise zwischen sechs und sieben Uhr. Das hängt davon ab, ob Sommer- oder Winterzeit ist, erklärt Christian:

„Wir richten uns da nach den Hennen. Die stellen schließlich nicht ihre Uhr zurück.“

Der Tag beginnt mit dem Verpacken von Eiern. Die Hennen stehen an erster Stelle und hier verbringt Christian auch die meiste Zeit. Danach geht es an die Reinigung und die ist sehr zeitaufwändig, wie Christian berichtet. Die administrativen Aufgaben werden am Ende des Tages erledigt.

Auf dem Hof selbst werden 6 Hektar mit ökologischem Raufutter für die Hennen angebaut. Es sei zeitaufwändig, gleichzeitig aber auch zufriedenstellend, sein eigenes Futter mit genau dem richtigen Eiweißgehalt herzustellen, erklärt Christian, der im übrigen der Ansicht ist, dass das Raufutterfutter einen positiven Einfluss auf die Farbe des Eidotters hat.

„Für mich geht es bei ökologischer Landwirtschaft um Wohlbefinden und Freiheit sowohl für Menschen als auch Tiere. Ich mag es, wenn es uns gut geht. Unsere Hennen haben Bewegungsfreiheit und die Möglichkeit, ins Freie zu gelangen. Ich mag es auch, dass ich bei meiner Arbeit Freiheit habe. Das bedeutet mir sehr viel“, sagt Christian Thomsen.

BIO EIER AUS ÖKOLOGISCHER HALTUNG

Haltungsbedingungen für Legehennen
Danæg A/S Danægvej 1 DK-6070 Christiansfeld +45 73 26 16 00 danaeg@danaeg.dk

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