DIE DANÆG-GRUPPE HEUTE

- Marktführer im hohen Norden für Eier und Eiprodukte

Die Danæg-Gruppe besteht aus vier Tochtergesellschaften – zwei dänischen und zwei schwedischen – die in der Muttergesellschaft Danæg amba mit Sitz in Christiansfeld vereint sind. Die dänischen Gesellschaften sind die Packstation Danæg A/S in Christiansfeld und das Eiproduktewerk Danæg Products A/S in Roskilde. Auch in Schweden gibt es sowohl eine Packstation als auch ein Produktionsunternehmen, Kronägg AB in Perstorp bzw. Källbergs Industri AB in Töreboda.

Die Danæg amba befindet sich im Besitz der Landwirte und Anteilhaber als Genossenschaftsmitgliederdes – also etwa 68 dänische und schwedischen Landwirte, die Eier an die Gesellschaft liefern. Der Konzern beschäftigt ca. 300 Mitarbeiter und hat einen Jahresumsatz von etwa 1,2 Mrd. dänischen Kronen.

Ein Teil des Gewinns wird ins Unternehmen investiert, ein anderer Teil wird an die Genossenschaftsmitglieder ausgeschüttet. 2013 haben die Genossenschaftsmitglieder von Danæg entschieden, 30 Prozent des Konzerns an die DLG-gruppe zu verkaufen, der somit Teilhaber von Danæg ist. Die DLG-Gruppe hält heute sogar 45 Prozent der Anteile.

Das erste Ei von Danæg wurde 1895 gelegt

Danæg wurde 1895 unter dem Namen Dansk Andels Ægexport gegründet. Hauptziel war es, sich um den wachsenden Export von dänischen Eiern nach England zu kümmern. Gleichzeitig wurden neue Maßstäbe für die hohe Qualität gesetzt, für die dänische Eier auch heute noch bekannt sind. Durch die Zusammenlegung des Vertriebs in eine Gesellschaft erzielten die Landwirte einen stabilen Absatz und gute Preise. Im Gegenzug mussten sie klare Anforderungen erfüllen: Die Ställe mussten sauber sein, es mussten Legenester vorhanden sein, die Eier mussten zweimal täglich eingesammelt werden und vor Sonne, Frost und Feuchtigkeit geschützt werden. Den Höfen wurde auch zur Auflage gemacht, ihre Eier zu stempeln, sodass man erkennen konnte, woher das jeweilige Ei stammte – eine einzigartige Idee der Rückverfolgbarkeit, die sich viele Jahre später weltweit durchsetzte.

 

Königlicher Hoflieferant seit 1906

Die strengen Anforderungen setzten sich durch und die Qualität der dänischen Eier stieg. Das Gleiche galt auch für die Preise und nicht zuletzt das Ansehen dänischer Eier. Das bedeutete, dass sich immer mehr Höfe mit Legehennen Dansk Andels Ægexport anschlossen. Im Zeitraum von 1895 bis 1902 stieg die Anzahl der Mitglieder explosionsartig auf 36.316. Landesweit wurden weitere Packstellen eröffnet. Der grosse Erfolg führte außerdem dazu, dass Dansk Andels Ægexport 1906 zum Königlichen Hoflieferanten ernannt wurde.

Mehr über das Prädikat „Königlicher Hoflieferant“ erfahren Sie hier.

 

Export nach England - vom rekord zum Krieg

In England waren dänische Eier außerordentlich gefragt, wobei der Erste Weltkrieg jedoch den jahrelangen hohen und stabilen Export beendete. Nach dem Ersten Weltkrieg erhöhte sich die Produktion dänischer Eier erneut deutlich und der Export lief wieder an.

Der Umsatz verdoppelte sich von 1930 bis 1939, aber erneut hatte ein Weltkrieg Einfluss auf den Export. Der Zweite Weltkrieg und die deutsche Invasion in Dänemark setzten dem Exportmärchen ein jähes Ende. Die Produktion von Dansk Andels Ægexport fiel unter ein Viertel des Rekordniveaus von 1939 und die Gesellschaft begann nun mit des Umstellung vom Export mehr auf den heimischen Markt.

 

Deutschland wird der neue, große Markt

Nach dem Zweiten Weltkrieg stieg die Produktion erneut. 1959 wurde mit insgesamt 50.281 Tonnen Eiern, die an die 32 Packstellen des Landes geliefert wurden, ein neues Rekordjahr. Im selben Jahr konnte die Gesellschaft ein Eierproduktewerk in Roskilde einweihen, wo die aussortierten Eier von den Packstellen zu pasteurisierten Produkten verarbeitet wurden, die dann in der Industrie Verwendung fanden. Neben dem Absatz auf dem heimischen Markt lief auch der Export wieder an, jetzt jedoch mit Deutschland als Großabnehmer. 

 

Vom kleinen zu grossen Einheiten

Zu Beginn der 1970er Jahre begannen viele Produzenten, neue Produktionsformen anzuwenden. Dies führte zu einer geringeren Zahl von Landwirtschaftsbetrieben, die aber höhere Produktionszahlen aufwiesen. Für Dansk Andels Ægexport war dies Anlass für eine umfassende Rationalisierung und Modernisierung der Packerei- und sonstigen Aktivitäten.

1982 wurde die Packstation in Christiansfeld eingeweiht, die heute für die Verpackung aller Eier von Danæg für den Einzelhandel zuständig ist.

Da der Export des Unternehmens nur einen äußerst kleinen Teil der Gesamtproduktion ausmachte, entschied man sich 1976, den Namen von Dansk Andels Ægexport in Dansk Andels Æg mit Danæg als Zusatznamen zu ändern. 1985 änderte die Gesellschaft dann offiziell den Namen in Danæg.

 

Die Danæg-Gruppe erhält neue Organisationsstruktur

1991 änderte Danæg seine Organisationsstruktur, um marktorientierter und effizienter zu werden. Es wurden zwei neue Gesellschaften gegründet: eine für die klassische Eierproduktion und eine, die für veredelten Produkte für die Gastronomie und die Industrie zuständig war. 1999 wurde die Packstation in Christiansfeld erweitert und modernisiert, zwei kleine Packstelle wurden darfür geschlossen.

2004 wurde die schwedische Firma Kronägg von Danæg übernommen, später folgte Källbergs Industri. Seit Anfang 2010 hat der Konzern die heutige Struktur mit vier Tochtergesellschaften, zwei dänischen und zwei schwedischen. Siehe auch der Danæg-Konzern heute

2015 übernahm Danæg 24 Prozent des finnischen Unternehmens Munax Oy, das sowohl frische Eier, als auch veredelte Eiprodukte herstellt und vertreibt. Danæg unterhält zudem einen strategischen Kooperationsvertrag mit der norwegischen Nortura SA. Ziel ist es, im Eiersegment führender Akteur auf dem nordischen Markt zu werden.

Danæg A/S Danægvej 1 DK-6070 Christiansfeld +45 73 26 16 00 danaeg@danaeg.dk

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